S  T  R  A  T  A  C  O  M

Moderne Parteitage

 

Die klassischen Parteitage haben die Dramaturgie eines Kongresses: Oben sitzt der Vorstand, unten die Delegierten. Es werden vorbereitete Reden gehalten, man profiliert sich. Die Interaktion beschränkt sich auf  Klatschen, Zuruf, Jubel, Ovationen und Signale des Missfallens.

Es wird vorher Abgesprochenes inszeniert. Es werden Rituale des Konsens aufgeführt. Der innere Dissens wird aber nicht offenbar.

Der notwendige soziale Stoffwechsel zur Bewältigung innovativer Ideen, zur Bearbeitung der Konflikpotentiale und zur Entfaltung der Strategien im Angesicht der Herausforderungen kann sich so nur unvollkommen entwickeln.

Daher muss eine besondere Dramaturgie mehr Gruppendiskussion ermöglichen. Seit dem Siemens 1973 den ersten Informationsmarkt für 1000 Manager abhielt, ist erwiesen, dass diese Form der Tagung  Freiraum zur Entwicklung der sozialen Intelligenz schafft.

Die Parteien sind dazu übergegangen ihre Mitglieder über das Internet Meinungen und Vorschläge (bei CDU) zusammentragen zu lassen  (bei FDP). Das ist mit Sicherheit ein grosser Fortschritt. Aber das unerlässliche Führen von der Vielfalt der Auffassungen zum Konsens ist so nicht möglich. Hierzu gibt es Vorschläge, wie wir die Wege zum Konsens zeigen können.

Hier wird die Dramaturgie eines Modernen Parteitages vorgestellt. Dieser Teil unseres Webs ist Passwort-beschränkt.